Jahreshauptversammlung
der Freiwilligen Feuerwehr Salzgitter-Engelnstedt
am 15.01.2011
Vater und Sohn geehrt –
Feuerwehrhausanbau fertig, aber keine Ende der Baumaßnahmen in Sicht
Auf der Jahreshauptversammlung 2010 im Landhaus Engelnstedt berichtete Ortsbrandmeister Kay Wagener über die Einsätze der Engelnstedter Wehr.
Nach 18 Einsätzen im Jahr 2009 fuhr die Wehr im Jahr 2010 insgesamt 14 Einsätze. Davon nur 3 Einsätze im Rahmen des Wachverstärkungszuges, 4 Hilfeleistungen und 7 Brandeinsätze. Darunter ein Dachstuhlbrand Ende November in Engelnstedt.
Zum 31.12.2010 hatte die Wehr 110 Mitglieder. In diesem Jahr konnte die Wehr fünf Neuaufnahmen verzeichnen. Henrik Hagemann, Benedict Lindenberg und Erik Pietsch traten aus der Jugendfeuerwehr in die Aktive Gruppe über. Die bisher fördernden Mitglieder Jürgen Hilgner und Andreas Heidemann sind im Laufe des Jahres zu „Aktiven“ Mitgliedern geworden.
Kay Wagener befördert Janine Ehlers und Henrik Hagemann nach abgeschlossener Truppmann I Ausbildung zur Feuerwehrfrau bzw. zum Feuerwehrmann. Julian Simsch wird vom Ober- zum Hauptfeuerwehrmann befördert.
Die nachfolgenden Ehrungen wurden durch den stellvertretenden Fachdienstleiter Harald Jordan vorgenommen:
Eine wirkliche Seltenheit ist sicherlich, die Ehrung von Vater und Sohn gleichzeitig auf einer Versammlung. Peter Welge erhält für seine 50jährige aktive Mitgliedschaft und Ralf Welge (Sohn) für seine 25jährige ebenfalls aktive Mitgliedschaft in der Engelnstedter Wehr das Ehrenabzeichen der Niedersächsischen Feuerwehr überreicht

Nach gut zweieinhalb Jahren Bautätigkeit konnten im Herbst die letzten Feinheiten am Feuerwehrhausanbau vollendet werden. Sogar die Pflasterarbeiten wurden in den letzten frostfreien Tagen beendet. Kay Wagener blickt stolz auf die Arbeit aller Kameraden zurück. Ohne eine einzige Pflichtstunde wurden sogar weit mehr als die geplanten Gewerke von den Kameraden der Wehr ausgeführt.
Doch kaum vollendet zeichnen sich erneute Baumaßnahmen ab. Der für das Gebäudemanagement der Stadt Salzgitter zuständige Fachdienst plant die Teilung des Gebäudes, in dem sich das Feuerwehrhaus befindet. Durch diese Teilung verlieren die Kameraden der Engelnstedter Wehr die zugehörige Küche. Schade, dass ausgerechnet jetzt, unmittelbar nach Vollendung des Anbaues, diese Hiobsbotschaft zur Kenntnis genommen werden musste.
Über kurz oder lang muss somit in den verbleibenden Räumen eine „Ersatzküche“ hergerichtet werden. Aber auch dieser Herausforderung wird sich die Wehr stellen.
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